Der optimale Aussaatzeitpunkt für Mais ist keine Frage des Datums, sondern der Bodentemperatur und der Witterungsprognose. Dieser Kalender gibt eine regionale Orientierung für Deutschland und zeigt, welche Breeding Company Sorte für welche Region und welchen Zeitraum am besten geeignet ist.
Bodentemperatur als Schlüsselgröße Mais sollte erst gesät werden, wenn die Bodentemperatur in ca. 5 cm Tiefe (Saattiefe) stabil über 8 °C liegt – idealerweise 10 °C und mehr. Kalte, nasse Böden verlangsamen die Keimung und erhöhen das Infektionsrisiko. Eine stabile Wärmeperiode von mindestens 7–10 Tagen nach der Saat ist ideal.
Regionale Richtwerte Norddeutschland und Höhenlagen: Ende April bis Mitte Mai. Mitteldeutschland und Mittelgebirgsvorland: Mitte April bis Ende April. Süddeutschland und Rheintal: Anfang bis Mitte April. Diese Zeitfenster sind Richtwerte – entscheidend ist immer die aktuelle Bodentemperatur und Wetterprognose.
Risiken früher und später Aussaat Zu frühe Aussaat (unter 8 °C Bodentemperatur): Verzögerte Keimung, Chilling-Schäden, erhöhter Schimmelbefall, ungleichmäßiger Aufgang. Zu späte Aussaat (nach Ende Mai): Verkürzung der Vegetationszeit, Risiko unvollständiger Abreife, besonders bei spätreifenden Sorten kritisch.
Unsere Sorten im Überblick
MEGALODON (RZ S 260/270 / K 265, mittelspät): Für wärmere Lagen Süddeutschlands und des Rheintals. Aussaat erst bei sicher über 10 °C Bodentemperatur. Nicht für späte Aussaat nach Mitte Mai geeignet.
Praxistipp Investieren Sie in ein einfaches Bodenthermometer und messen Sie die Temperatur morgens (kältester Tageszeitpunkt) in ca. 5 cm Tiefe. Erst wenn 3 Messungen in Folge über 8 °C zeigen, ist der Zeitpunkt günstig. MEDUSA und ROCKSTAR bieten durch ihre Kältetoleranz die größte Sicherheit bei früher Aussaat.
Fachinformationen der Breeding Company. Die persönliche Einordnung für Ihren Standort besprechen wir im Beratungsgespräch.



