Feldfaktor und Keimfähigkeit Die Aussaatstärke ergibt sich aus der Zielbestandsdichte geteilt durch den Feldfaktor (= Feldaufgang in %). Bei einem Feldaufgang von 95 % und einer Zielbestandsdichte von 90.000 Pflanzen/ha ergibt sich eine Aussaatstärke von ca. 94.700 Körnern/ha. Zertifiziertes Saatgut von The Breeding Company hat eine Keimfähigkeit von mindestens 95 %.
Dichte-Reaktion ist sortenspezifisch Nicht jede Sorte reagiert gleich auf Bestandsdichte. Interne Versuche der Breeding Company an 8 Standorten zeigen deutliche Unterschiede: Während ROCKSTAR seinen TM-Ertrag bis 100.000 Pfl./ha steigert, erreicht MEGALODON sein Maximum bereits bei 80.000 Pfl./ha. Mehr Pflanzen bedeuten bei MEGALODON weniger Ertrag – ein häufiger und teurer Fehler.
Einfluss von Standort und Nutzung Silomais profitiert von höheren Bestandsdichten, da mehr Biomasse pro Fläche erzeugt wird. Körnermais benötigt mehr Raum pro Pflanze für eine optimale Kolbenentwicklung. Auf leichten, trockenen Böden sollte die Aussaatstärke grundsätzlich reduziert werden, um Trockenstress zu minimieren.
Unsere Sorten im Überblick MEDUSA: Laut Sortenpass 85.000 Körner/ha auf trockenen, 90.000 Körner/ha auf mittleren und 92.000–95.000 Körner/ha auf guten bzw. nassen Standorten. Eine sichere Kolbenausbildung ist laut Sortenpass bereits ab 70.000 Pflanzen/ha gegeben.
ROCKSTAR: Laut Sortenpass ebenfalls 85.000 / 90.000 / 92.000–95.000 Körner/ha je nach Standort. MEGALODON: auf allen Standorten 80.000–82.000 Körner/ha, keinesfalls mehr als 82.000 – der großrahmige Einzelpflanzentyp braucht Standraum. Ausgesäte Körner und etablierte Pflanzen je Hektar sind getrennt zu betrachten.
Praxistipp Kalibrieren Sie Ihre Sämaschine vor der Aussaat mit dem tatsächlichen Saatgut der jeweiligen Sorte. Besonders bei MEGALODON ist die Einhaltung des Optimums von 80.000 K/ha wirtschaftlich entscheidend.
Fachinformationen der Breeding Company. Die persönliche Einordnung für Ihren Standort besprechen wir im Beratungsgespräch.



