Auch erfahrene Landwirte machen gelegentlich Fehler im Maisanbau. Die häufigsten Probleme entstehen bei Aussaat, Düngung und Ernte – und lassen sich mit etwas Wissen vermeiden. Viele dieser Fehler können durch die richtige Sortenwahl von vornherein abgemildert werden.
Fehler bei der Aussaat Zu frühe Aussaat in kalten Boden: Führt zu ungleichmäßigem Aufgang und erhöhtem Infektionsrisiko. Falsche Saattiefe: Zu flach = Vogelfraß; zu tief = verzögertes Auflaufen. Falsche Bestandsdichte: Besonders kritisch bei MEGALODON – über 80.000 K/ha führt zu Ertragsverlust und Lagerrisiko. Schlechte Saatbettvorbereitung: Kluten und Verdichtungen stören die Keimung.
Fehler bei Düngung und Pflanzenschutz Düngung ohne Bodenanalyse: Führt zu Über- oder Unterdüngung. Phosphor-Unterfußdüngung vergessen: Mais hat in der Jugendentwicklung ein schwaches Nährstoffaneignungsvermögen – Unterfußdüngung ist entscheidend. Herbizide zu spät einsetzen: Mais über 6-Blatt-Stadium reagiert empfindlich. Kalium unterschätzen: Kalium ist der wichtigste Nährstoff für die Trockentoleranz.
Unsere Sorten im Überblick
Praxistipp Der häufigste und kostspieligste Fehler ist die Aussaat in zu kalten Boden. Warten Sie lieber 1–2 Wochen länger. MEDUSA und ROCKSTAR bieten durch ihre Kältetoleranz die größte Sicherheit bei früher Aussaat – und MEGALODON profitiert am meisten von einem warmen, gut vorbereiteten Saatbett.
Fachinformationen der Breeding Company. Die persönliche Einordnung für Ihren Standort besprechen wir im Beratungsgespräch.



