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Mais-Wissen

Körnermais

Körnermais muss nach der Ernte schnell auf lagerfähige Feuchtegehalte getrocknet werden. Fehler bei der Trocknung und Lagerung können zu erheblichen Qualitätsverlusten und Mykotoxinproblemen führen. Die Sortenwahl beeinf

Körnermais muss nach der Ernte schnell auf lagerfähige Feuchtegehalte getrocknet werden. Fehler bei der Trocknung und Lagerung können zu erheblichen Qualitätsverlusten und Mykotoxinproblemen führen. Die Sortenwahl beeinflusst dabei direkt die Trocknungskosten.

Trocknung auf Lagerfähigkeit Für eine sichere Langzeitlagerung muss Körnermais auf unter 14 % Wassergehalt getrocknet werden. Bei der Heißlufttrocknung sollte die Korntemperatur 40–45 °C nicht überschreiten. Schonende Niedertemperaturtrocknung (unter 35 °C) ist qualitativ besser, aber zeitaufwändiger. Sorten mit schnellem Dry-Down reduzieren die Trocknungskosten erheblich.

Lagerungsbedingungen Getrockneter Körnermais sollte kühl (unter 15 °C), trocken und belüftet gelagert werden. Regelmäßige Temperaturkontrollen im Lager sind wichtig, da Schimmelwachstum und Mykotoxinbildung bei Erwärmung rasch einsetzen können. Flachlagerhallen mit Belüftungsböden ermöglichen eine aktive Kühlung.

Mykotoxin-Management Fusarium-Mykotoxine (DON, ZEA, Fumonisine) sind die wichtigsten Qualitätsrisiken bei Körnermais. Befallsrisiko steigt bei Maiswurzelbohrer-Schäden, Hagel und feucht-warmem Erntewetter. Regelmäßige Beprobung und Analyse des Ernteguts sind bei der Vermarktung an Mühlen und Futtermittelbetriebe oft Pflicht.

Unsere Sorten im Überblick

Praxistipp Trocknen Sie Körnermais nicht auf Vorrat unter 12 % – zu trockenes Korn bricht leichter. 13 – 14 % sind für die meisten Lagerszenarien ausreichend. MEDUSA mit Dry-Down-Vorteil spart bei der Trocknung erhebliche Energiekosten.

Aus unserem Mais-Wissen

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