Die Silierung von Mais ist ein biologischer Konservierungsprozess, bei dem Milchsäurebakterien Zucker in Milchsäure umwandeln und so das Futter haltbar machen. Qualitätsverluste entstehen vor allem durch Fehlgärungen, Nacherwärmung und Sauerstoffeintrag. Die Wahl der richtigen Sorte ist dabei die wichtigste Voraussetzung für hochwertige Silage.
Optimaler TM-Gehalt Für eine erfolgreiche Silierung sollte der Trockenmassegehalt des Häckselguts zwischen 28 und 35 % liegen. Unter 28 % TM drohen Sickersaftverluste und Fehlgärungen; über 38 % TM ist die Verdichtung schwierig. Messen Sie den TM-Gehalt vor der Ernte und passen Sie den Erntezeitpunkt entsprechend an.
Häcksellänge und Kornaufschluss Die theoretische Häcksellänge (THL) sollte für Rinderfütterung 5 – 8 mm betragen. Wichtiger als die THL ist der Aufschluss der Maiskörner: Mindestens 95 % der Körner sollten angebrochen oder zerquetscht sein, um die Stärke für die Tiere verfügbar zu machen. Cracker oder Kornprozessoren am Feldhäcksler verbessern den Aufschluss erheblich.
Verdichtung und Abdeckung Schnelles Befüllen, gute Verdichtung (mind. 180 kg FM/m³) und sofortige luftdichte Abdeckung sind entscheidend für die Silagequalität. Öffnen Sie das Silo erst nach mindestens 6 Wochen Gärzeit.
Unsere Sorten im Überblick
MEGALODON (RZ S 260/270 / K 265): 100 % Zahnmais (Dent) – weiche Stärke wird im Pansen schneller abgebaut als bei Hartmais-Typen. NEL 6,76 MJ/kg bei 80.000 Pfl./ha. Höchste Tausendkornmassen für maximale Stärkeerträge.
Fachinformationen der Breeding Company. Die persönliche Einordnung für Ihren Standort besprechen wir im Beratungsgespräch.



